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AUF IN NEUE RICHTUNGEN: DAS FOIL

NEUE WELTEN ENTDECKEN

Woher kommt das Foilen?

Der Erfinder des Foils ist nicht genau bekannt. In den 1960er Jahren erfand ein amerikanischer Luftfahrtingenieur, Walter Woodward, ein Foil für Wasserskier, das auch ein großer Erfolg war. Doch in Wirklichkeit war die Idee nicht ganz neu: Bereits Anfang 19. Jahrhundert wurden Tragflächen für Militärschiffe gebaut.

Bis man die Foils aber an einem Brett sah, musste man noch bis zur Jahrtausendwende warten, als ein Foil auf ein Surfbrett montiert wurde.

Heute ist das Foil in einer Vielzahl von Disziplinen zu finden und die Familie scheint ständig zu wachsen. Foils findet man heutzutage auf Surfbrettern, Paddleboards, Windsurf-, Wingfoil-, und Kitesurfbrettern montiert, und sogar bei America's Cup-Rennbooten ... und sie sind alle wirklich beeindruckend.


DIE ERSTEN SCHRITTE BEIM FOILEN

Wenn du unseren früheren Blog über SICHERHEIT AUF SEE gelesen hast (und wenn nicht, dann ist jetzt der Zeitpunkt dafür!), weisst du, dass Sicherheit an erster Stelle steht und unnötige Risiken zu vermeiden sind.

Das Foil selbst fügt dem Wassersport eine kleine Prise "Extra-Gefahr" hinzu. Durch seine flache und längliche Form, die seitliche Ausdehnung im Wasser (welche nicht sichtbar ist) und die Geschwindigkeit, die wir im Flug erreichen können, wirkt es wie ein Messer. Deshalb muss man vorsichtiger sein, um Unfälle zu vermeiden und die Sicherheit sowohl für uns selbst als auch für andere zu gewährleisten.

Beim Betreten und Verlassen des Wassers ist besondere Vorsicht geboten, insbesondere bei Wellengang am Ufer. Das Tragen von Helm und Schwimmweste ist zweifellos die verantwortungsvollste Entscheidung.

Aber wenn du diese kleinen Vorsichtsmaßnahmen beachtest, kannst du bei diesem Sport undenkbar Gefühle erleben, die dem Nervenkitzel des Fliegens sehr nahe kommen ...

Willst du es nicht auch mal ausprobieren?


WINDSURF FOIL: HÖHER UND LEICHTER FLIEGEN

Wenn du keine Lust auf große Segel und Bretter hast, komm zu Tarifa Spin Out und probier an Leichtwindtagen mal das Foil-Windsurfen aus.

Mit guter Technik und dem richtigen Segel braucht man nicht viel mehr als 5 Knoten Wind, um Spaß zu haben. So kannst du viel mehr Tage auf dem Wasser verbringen und hast viel weniger Zeit, um am Strand über den Wind zu "jammern". Und da man unter fast allen Bedingungen üben kann, wirst du sehr schnell Fortschritte machen.

Den “Kartoffelacker"-Effekt (das chop, chop, chop…) an kabbeligen Tagen kannst du endlich vergessen und einfach die Freiheit des Fliegens genießen.

Bei den Olympischen Spielen, ab Paris 2024, hat das Foil-Windsurfen dank des Spektakels, das es dem Publikum bietet, sogar den RS:X abgelöst.

Und nach dem Foil-Windsurfen, ist der Transfer zum Wingfoiling nicht mehr weit ... es ist fast ein “zwei-für-eins” Sonderangebot!


ERSTE SCHRITTE IM FOIL-WINDSURFEN

Voraussetzung für die ersten Schritte in dieser Disziplin ist, dass man gut mit dem Trapez und beiden Füßen in den Fußschlaufen gleiten kann. Dennoch, erfolgt der erste Kontakt mit dem Windsurf-Foil ohne Trapez.

Foil-Windsurfen ist um einiges einfacher, wenn du normalerweise ein Hüft-Trapez trägst, da der Gabelbaum in der Regel höher gestellt wird als beim herkömmlichen Windsurfen.

Wie immer muss man das Segel an den Wind anpassen, aber man sollte nicht mit einem 9- oder 8-Meter-Segel beginnen, wie es bei den Wettbewerben üblich ist. Mit einem kleineren Segel (bis 6,5) ist es einfacher die Funktionsweise des Foils kennenzulernen. Du brauchst dann auch nicht so viel Energie und kannst somit viel länger üben.

Das Fliegen selbst ist nicht schwierig, wenn man das Gleiten beim Windsurfen schon beherrscht. Aber etwas ganz anderes ist es, den Flug dann auch zu kontrollieren. Damit du keine häufigen Fehler machst und lernst, wie du sie vermeiden kannst (was auch bedeutet, dass du Stürze minimierst, die sehr häufig sind ... und schmerzhaft sein können), stehen wir dir in Tarifa Spin Out mit dem besten Material und den besten Lehrern zur Verfügung … wie immer.


WINGFOIL: DER (FAST) LETZTGEBORENE DER FAMILIE

Viele denken sicherlich, dass das Wingfoilen eine Erfindung der letzten Jahre ist. Aber auch diese Idee ist nicht ganz neu.

In den 1980er Jahren entwarf Jim Drake ein Segel, das man in den Händen hielt ohne mit dem Brett verbunden zu sein. Die damalige Technologie erlaubte jedoch keine zufriedenstellende Entwicklung des Geräts, das in Bezug auf Geschwindigkeit und Stabilität nie so funktionierte, wie es sollte. Die Versuche waren vergeblich, und die Idee wurde aufgegeben oder zumindest vorläufig auf Eis gelegt.

Heute hat der Wingfoil jedoch nahezu optimale Leistungen erreicht, und es wird weiterhin an seiner ständigen Verbesserung geforscht. Es ist zweifellos eine der Disziplinen, die die meiste Aufmerksamkeit auf sich zieht, sowohl für diejenigen, die bereits in anderen Modalitäten surfen und eine Ergänzung für Leichtwindtage suchen, als auch für diejenigen, die sich zum ersten Mal an ein Wassersport wagen.

In nur ein paar Jahren auf dem Markt hat sich das Wingfoil seinen Platz am Strand verdient und gehört jetzt zur Familie!


ERSTE SCHRITTE IM WINGFOILING

Um die mit dem Foilen verbundenen Risiken zu vermeiden, sollten die ersten Schritte in dieser Disziplin auf einem Brett ohne Foil gemacht werden - idealerweise ein Einsteiger-Windsurfbrett oder ein Paddelsurfbrett mit Schwert -, damit man sich darauf konzentrieren kann, den Umgang mit dem Wing zu lernen, bis man ihn sicher beherrscht.

Als Windsurfer wird dir der Umgang mit dem Segel sicherlich eine große Hilfe sein und den Lernprozess wesentlich erleichtern und beschleunigen. Aber durch die Tatsache, dass man ohne Foilboard anfangen kann, eignet sich dieser Sport auch für diejenige, die noch nie einen Wassersport ausprobiert haben und zum ersten Mal motiviert dafür sind.

Du wirst nicht viele Unterrichtsstunden benötigen, bevor du die Ausrüstung mieten kannst und selber üben gehst. Aber in dieser speziellen Disziplin raten wir davon ab, es sich selbst beizubringen - es sei denn, du bist ein erfahrener Foil-Windsurfer, in diesem Fall könnten ein paar Tipps ausreichen.

Wenn du in dieser Saison Wingfoil lernen willst, komm zu Tarifa Spin Out, WIR WARTEN AUF DICH!


...DIE FRAGE AN DAS ORAKEL...

Werden Windsurf-Foil und Wingfoil das Windsurfen verdrängen?

Die offensichtlichen Vorteile sind die geringe Größe des Material und, im Falle des Wingfoils, der einfache Transport und Aufbau. Und die Tatsache, dass man bei sehr leichtem Wind mit leichter Ausrüstung surfen und gleiten kann, ohne dass man große Bretter und Segel braucht.

Aber was passiert bei starkem Wind, und wie sieht es mit Freestyle- und Wave-Windsurfen aus? Der Adrenalinstoß bei diesen technisch und physisch so komplexen und doch in perfekter Harmonie ausgeführten Tricktionary-Manövern, die wie Tänze zwischen den Fahrern und ihren Segeln wirken; das einzigartige Gefühl, vom Wasser abzuheben und eine Welle als Rampe zum Himmel zu nutzen... das ist außergewöhnlich und sollte man nicht verpassen.

Bei Tarifa Spin Out verfügen wir bereits über eine große Auswahl an Windsurf-Foil und Wingfoil Material, sowohl zum Lernen als auch zum Üben... KOMM ZU UNS UND PROBIER ES AUS!

Aber sie alle sind kein Ersatz, sondern eine Ergänzung zum Windsurfen, das wir weiterhin mit großer Überzeugung unterstützen, denn es wird uns immer einzigartige Emotionen bescheren.

KOMM UND FLIEG MIT UNS!


"Ich fliege! Zorbas! Ich kann fliegen! - krächzte sie euphorisch aus den Weiten des grauen Himmels... Ja, am Rande der Leere hat sie das Wichtigste verstanden - miaute Zorbas. Ach ja? Und was hat sie verstanden? - fragte der Mensch. Dass NUR WER ZU FLIEGEN WAGT, AUCH FLIEGT.”

(L. Sepúlveda, Wie Kater Zorbas der kleinen Möwe das Fliegen beibrachte) - & Spin Out Team



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