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WIR SIND SEEMÄNNER UND WIE GUTE SEEMÄNNER REDEN WIR



“Was uns Rose heißt, wie es auch hieße, würde lieblich duften”, sagte Julia zu Romeo.

Das ist aber nicht der Fall hier. Beim Windsurfen und auf dem Meer im Allgemeinen muss man alles bei seinen Namen nennen ... und der stimmt nicht immer mit den “Festland-Wörtern” überein.

Auf See ist das Seil ein Tampen, die Richtung ist ein Kurs, eine Runde kennt man als Schlag und so weiter. Das Segel wird hochgezogen, während, wenn man mehr zum Wind hinfährt, anluvt und wenn man wegfährt, abfällt. Wir verwenden nicht einmal die Begriffe “links” und “rechts”. Da sich die Perspektive beim Segeln von einer Seite zur anderen ändert, spricht man unter anderem von Bug und Heck, Backbord und Steuerbord oder Masthand und Gabelbaumhand.

Aber all das sollte dich nicht davon abhalten, Windsurfen lernen zu wollen. Die "Seemannssprache" zu lernen, ist Teil der Magie dieses Sports. Man muss sie auch nicht auswendig lernen, sondern man lernt alles ganz natürlich durch die Stunden, die man am Strand und im Wasser verbringt.

Wenn du dich jedoch für dieses Thema begeistern kannst, bieten wir bei Tarifa Spin Out Kurse, um den Grundschein des VDWS (Verband Deutscher Windsurfing Schulen mit Zentren auf der ganzen Welt) zu erwerben. Dabei lernst du ganz viele interessante Dinge in Bezug zum Windsurfen: neue Wörter, das Material auf- und abzubauen, die Funktionsweise des Segels, die nautischen Kurse, die Vorfahrtsregeln und Sicherheit im Wasser und vieles mehr. Und sobald du den Grundschein erhältst, kannst du weltweit in jedem VDWS-Zentrum Material mieten, ohne das Niveau weiter nachweisen zu müssen (sofern die Bedingungen es zulassen, versteht sich).

Frag uns unverbindlich danach!


TECHNIK IST BESSER ALS KRAFT

Um Windsurfen zu lernen, muss man kein Muskelprotz sein. In der Tat geht es beim Windsurfen mehr um Können und Technik als um Kraft. Es ist vergleichbar mit dem Autofahren: Am Anfang scheint es kompliziert, sowohl die Beschleunigung als auch die Lenkung zu kontrollieren; aber nach und nach mit etwas Übung wird alles automatisiert, sodass man nicht mehr darüber nachdenkt, wann was getan wird. Es kommt alles wie von selbst.

Sehr oft hören wir bei Tarifa Spin Out von unseren Schülern den typischen Satz: "Es sieht so einfach aus, wenn du es machst!” Das liegt an den vielen Stunden, die wir in den Kursen und in unserer Freizeit auf dem Brett verbringen. Das Material wird so zu einer Art "Verlängerung" unseres Körpers. Den wir wie ein zusätzlicher Arm oder Bein im Einklang mit dem Rest des Körpers bewegen können. Körper, Geist und Ausrüstung arbeiten dann systematisch im Einklang.

Die magische Formel für ein schnelles und effizientes Lernen besteht aus drei Teilen. 1. Qualitätsmaterial welches auf Person, Niveau und Bedingungen abgestimmt ist. 2. Gute Meer- und Windbedingungen für die Person und das entsprechende Niveau. 3. Gute Beratung: eine gute Schule mit guten Instruktoren, die diesen Sport auch mit Leidenschaft unterrichten ... oder auch Freunde und Familie mit SEHR VIEL GEDULD.

All das findest du bei Tarifa Spin Out!


DER BESTE WEG ETWAS ZU BEKOMMEN IST, ES ZU MACHEN

Wir wissen nicht, wer das Sprichwort "Der beste Weg etwas zu erreichen ist, es zu machen" erfunden hat. Aber wahrscheinlich ist er darauf gekommen, nachdem er Windsurfen ausprobiert hat! :D

Keinen Sport lernt man an einem Tag. Bis man Windsurfen jedoch beherrscht, gehört besonders viel Disziplin, Zeit, Ausdauer und Entschlossenheit dazu. Genauso wenig wie man nach ein paar wenigen Fahrstunden schon Autobahn fährt, lernt man Gleiten und Springen beim Windsurfen nicht in zwei oder drei Stunden. Dennoch bringt jeder kleine Schritt bei dieser Sportart auch die entsprechende Belohnung und Befriedigung. Es ist aber eine Herausforderung, bei der man nicht bei den ersten Schwierigkeiten aufgeben darf. Nur wer sich weiter durchkämpft, genießt dann auch die Freiheit des Gleitens über das Wasser.

Bei Tarifa Spin Out begleiten wir dich bei jedem dieser Schritte. Wir empfehlen dir das am besten geeignete Material und die beste Tageszeit, um den Lernprozess so schnell und zufriedenstellend wie möglich zu gestalten. Dabei fügen wir unserem Rezept etwas ebenso abstraktes wie Wichtiges hinzu: nämlich MOTIVATION. Dies ist eine wesentliche Voraussetzung, um mit diesem Sport zu beginnen, weiter zu üben und so ein Ziel nach dem anderen zu erreichen.


BEDEUTUNG DER RICHTIGEN AUSRÜSTUNG

Es stimmt, dass früher in den 70er/80er-Jahren die Bretter und Segel groß und schwer waren und eine gewisse Kraft erforderten, um sie zu handhaben. Das heutige Material hat damit jedoch nichts mehr zu tun. Die Verwendung von Aluminium und Carbon sowie die technischen Fortschritte macht es möglich, kompakte, leichte und einfache Bretter und Segel herzustellen. Es gibt jetzt sogar Material für kleine Kinder ab 6 oder 7 Jahren oder sogar noch jünger!

Dabei ist wichtig, das Material entsprechend den Windverhältnissen und der vorhandenen Erfahrung auszuwählen. Ein Anfänger braucht ein voluminöses, breites Brett mit Schwert und ein für sein Gewicht und seine Größe geeignetes Segel. Bei Anfängersegeln ist es von Vorteil, wenn sie aus dem Material Dacron gemacht sind. Dann sind sie weniger schwer und reagieren besser auf die Einwirkung des Windes, sodass der Schüler nicht nur merkt, sondern auch sieht, wie sich sein Segel mit Wind füllt und so auf die geeignetste Weise reagiert, um die gewünschte Geschwindigkeit und Kurs zu halten.

Bei Tarifa Spin Out haben wir breite Bretter mit bis zu 230 Litern für Erwachsene und 190 Litern für Kinder und Lernsegel von nur 1,0 m2. So kannst du deine ersten Schritte auf die bequemste und einfachste Weise machen. Wir haben auch Optimierungsbretter zwischen 145 und 160 Litern, die wir für den Einstieg ins Gleiten und in die Fußschlaufen benutzen. Für Kinder und Fortgeschrittene haben wir spezielle Segel im Angebot, die den fortgeschrittenen Segeln sehr ähnlich sind, aber kleiner und leichter, da sie fast vollständig aus Monofilm bestehen und bis zu 4,0 m2 groß sind.


DIE SUCHE NACH DEN PERFEKTEN BEDINGUNGEN

Die Suche nach den perfekten Bedingungen ist wie die Suche nach der verlorenen Arche. Wenn wir auf den perfekten Wind warten, verbringen wir viel Zeit am Strand und schauen den anderen beim Windsurfen zu. Es wird auch lange dauern, bis man ein fortgeschrittenes Niveau erreicht, weil es den perfekten Wind einfach nicht gibt (oder zumindest fast nie).

Warte nicht auf den starken Wind oder bis du viele Segel und Kites auf dem Wasser siehst. Um Windsurfen zu lernen, braucht es nur eine Brise. Unter einfachen Bedingungen sind die Reaktionszeiten länger und Fehler werden besser verziehen. Wenn du wartest, bis sich Schaumkronen auf dem Wasser bilden, wird das Lernen wahrscheinlich eher ein Kampf sein. Die Anstrengung und Stürze führen dann schneller zur Frustration, weil man denkt, dass das Windsurfen "unmöglich zu lernen ist".

Die Bedingungen an sich spielen keine Rolle, es ist wichtiger viele Übungsstunden zu haben ... Und jede Stunde zählt! Solange es sich nicht um zu extreme Bedingungen für ein Niveau handelt, dient jede Stunde dazu, etwas zu lernen. Ein sehr schwacher Wind eignet sich hervorragend um die Technik und das Gefühl für das Segel, die Manöver und den Einstieg ins Gleiten bei wenig Wind (early planning) zu üben. Der starke Wind ist dagegen eine gute Gelegenheit, um den Beachstart und Wasserstart zu lernen. Oder auch um körperlich fit zu werden, indem man ein bisschen gegen die Elemente "kämpft".

Bei Tarifa Spin Out haben wir jeden Tag Kurse ... Auch bei "Schnee und Hagel". Aus offensichtlichen Sicherheitsgründen stoppen wir die Kurse dennoch, wenn der Wind mehr als 8 Bft beträgt. Aber auch wenn der Wind sehr stark ist oder die Wellen zu groß werden für die Anfänger, können wir auf die Lagune von Valdevaqueros ausweichen. Die Lagune bietet ein sicheres und angenehmes Umfeld, in dem man sich keine Sorgen um Strömungen, Wellen oder tiefes Wasser machen muss. So kannst du immer windsurfen!

Jeder Tag ist ein guter Tag, um Windsurfen zu lernen!


KENN DEINE GRENZEN, ÜBERPRÜFE DEIN MATERIAL, LERNE DICH SELBST UND ANDERE ZU RETTEN

Obwohl wir gesagt haben, dass alle Bedingungen gut zum Lernen sind, müssen wir uns auch unserer eigenen Grenzen bewusst sein, sowohl der physischen als auch der technischen.

Als Anfänger oder jemand, der seit Jahren nicht mehr gewindsurft hat, darf man nicht eingebildet sein und denken, dass man bei sehr starkem Wind oder sehr großen Wellen ohne weiteres ins Wasser gehen kann. An erster Stelle steht immer die Sicherheit. Denn wenn man sich einem übermäßigen Risiko aussetzt, muss man daran denken, dass auch andere gefährdet werden: diejenigen, die uns zu Hilfe kommen müssen (eine unterlassene Hilfeleistung ist auf See ebenso wenig akzeptabel wie an Land).

Ebenso wäre es unklug, ins Freie zu surfen, ohne sich vorher zu vergewissern, dass die gesamte Ausrüstung gut geriggt und in einwandfreiem Zustand ist. Insbesondere, dass der Mastfuß keine Anzeichen von Brüchen aufweist, dass alle Tampen gut verknotet und fest sind, dass die Finne gut verschraubt ist und keine Risse aufweist, die zu einem Bruch führen könnten und dass das Segel richtig geriggt ist. Es ist keine schlechte Idee, ein paar zusätzliche Tampen mitzunehmen für den Fall, dass einer reißt. So kann man versuchen an Land zurückzukehren, ohne gerettet werden zu müssen (das ist ein bisschen so, als hätte man ein Ersatzrad im Kofferraum).

Bei Tarifa Spin Out überprüfen wir die Ausrüstung täglich, um Überraschungen zu vermeiden. Wir lehren unsere Schüler auch, wie sie den Sicherheitscheck durchführen bevor sie ins Wasser gehen. Wir zeigen ihnen auch, wie man sich in einer Notfallsituation zu verhalten hat und wie man sich mit dem eigenen Brett als Rettungsmittel selbst rettet.

Beim Windsurfen verbringt man Stunden in einem Element, das nicht das eigene ist ... Und jede Vorsichtsmaßnahme ist ein guter Start, um einen Unfall zu vermeiden!


AUTODIDAKT: VOR- UND NACHTEILE

Autodidaktisch bedeutet, dass man selbst lernt, ohne einen Lehrer, durch Hartnäckigkeit, Versuche, Siege und Niederlagen. Ist autodidaktisches Lernen ein gutes Mittel, um Windsurfen zu lernen? Die Antwort lautet: jein.

Es geht nicht nur darum, viel Geld für Kurse auszugeben. Es ist auch wichtig, zwischen den Kursen zu üben. Aber zuerst sollte jemand mit der Erfahrung, Methodik, GEDULD und dem notwendigen Wissen einem zeigen, was zu tun ist. So lernt man auch, welche Fehler man macht und wie sie vermieden werden können. Wir sehen uns selbst nicht, so kann es vorkommen, dass man immer denselben Fehler wiederholt. Dieser wird dann zur Gewohnheit und man bringt es fast nicht mehr weg.

Bei Tarifa Spin Out haben wir Unterrichtsgutscheine für alle Niveaus zu sehr günstigen Preise. Die können auch über die ganze Saison über genutzt werden. Kleine Korrekturen können einen großen Unterschied machen. Wir sind sicher, dass du am Ende des Kurses der Meinung sein wirst, dass es die kleinen "Extrakosten" wert waren!


MITGLIEDER EINER GROSSEN FAMILIE: NICHT NUR SPORT, SONDERN AUCH EIN LEBENSSTIL

Schließlich dürfen wir nicht unerwähnt lassen, wie süchtig machend und lebenswichtig dieser Sport und diese Welt für einen werden kann, wenn man es einmal ausprobiert hat.

Es gibt Leute, die den ganzen Winter im Büro verbringen und von Tarifa und seinen Winden träumen. Sie verfolgen die Verhältnisse sogar über Windguru und unserer Webcam. Es gibt viele, die, wie das Tarifa Spin Out Team, in dieser paradiesischen Ecke Wurzeln schlagen (oder vielleicht besser gesagt, darin gefangen sind ...) Und es zu ihrem eigenen gelebten Traum machen. Das ruft bei vielen Besuchern einen gewissen gesunden Neid hervor.

Egal, welches Niveau du hast, ob du fast jeden Tag oder nur ein paar Wochen im Jahr windsurfst: Du wirst dich als Teil dieser großen Familie fühlen. Wo auch immer du hingehst, findest du neue Freunde und lernst neue Leute kennen. Sogar wenn du allein reist, ist es kein Problem. Die Windsurf-Family wird dir immer das Gefühl geben, zu Hause zu sein.

Komm und lerne Windsurfen und werde Teil unserer großen Familie!





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